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Anzeigenganzsachen in einer thematischen Biersammlung sind nicht zu vermeiden. Aber warum sollten deutsche Ganzsachen aus dem Jahre 1900 oder französische Ganzsachen aus dem Jahre 1890 die Grenze sein? Ich habe ein paar neue Exemplare gefunden, die sehr gut in die Sammlung passen! Die zur französischen Meisterschaft auf 80 Seiten gekürzte Sammlung wird mit folgenden neuen Belegen bestückt sein, die gewöhnlichere Ganzsachen ersetzt haben.
Ganzsache aus Portugal, die 1908 mit 25 Reis vorfrankiert
wurde (Inlandsgebühr) und von der Firma Novo Annunciador
verkauft wurde; diese Vertriebsgesellschaft hatte eine Lizenz von der Post
erhalten, um Briefe für die halbe Postgebühr zu verkaufen; eine gefaltete Anzeigenseite der Firma wurde
den Umschlägen beigefügt (hier die Serie A); diese Seite entfaltet sich
4 mal und verfügt über zahlreiche Werbungen; oben links für die universelle Brauerei
(brasserie universelle), die feine Biere anbietet (cervejas finissimas).
Schweizerische Anzeigenganzsache, die 1909 in 30.000
Exemplaren zum reduzierten Preis von 2,50 Francs verkauft wurde (Frankierung zu
5 Francs); der Umschlag ist in Wirklichkeit eine Seite von ca. 30x40cm, die
sechsmal gefaltet ist, um daraus einen Umschlag zu erstellen; Anzeige oben
links für eine Bierhalle, die das Bier der Löwenbräu direkt vom Fass
ausschenkt.
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